Das Jahr im Blog: #foodblogbilanz17

Zurückblicken, nach vorne schauen – irgendwie gehört das zum Jahresende wie gutes Essen und das Klagen über die ständige Völlerei. Entsprechend gibt es auch hier einen Jahresrückblick, und zwar schon zum vierten Mal in Form der Foodblogbilanz, an der sich auch viele andere Foodblogger*innen beteiligen (die Linkliste findet ihr unten am Artikelende).

1. Was war 2017 dein erfolgreichster Blogartikel?

Nach Zugriffszahlen habe ich jetzt nicht geschaut, aber der am häufigsten geteilte und auf Facebook, Twitter und direkt hier im Blog am stärksten kommentierte Artikel war sicherlich der, in dem ich von einem Besuch auf der SoLaWi Kattendorfer Hof berichtet habe, dem Demeter-Hof, von dem ich seit einem guten Jahr einen Ernteanteil beziehe. Und zwar nicht nur Gemüse und Kartoffeln, sondern auch Fleisch. Denn darum ging es mir in dem Artikel: zu erklären, warum für mich zu einer verantwortungsvollen, nachhaltigen Landwirtschaft Tiere gehören – was dann auch heißt, diese Tiere zu essen.

Schweine im Auslauf

Wie erwartet, waren die Reaktionen auf den Artikel mit den niedlichen Schweinchenbildern einerseits und dem Bekenntnis zum Fleischessen andererseits sehr gemischt. Was mich gefreut hat! Nicht deshalb, weil ich unbedingt provozieren wollte. Sondern weil ich finde, wir müssen darüber reden, wie unsere Lebensmittel produziert werden und was für eine Landwirtschaft wir auf Dauer haben möchten.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Auch da steht der oben genannte Artikel über Fleischessen, Tierhaltung und Landwirtschaft ganz oben. Abgesehen davon muss ich aber sagen: Ich habe zwar dieses Jahr nicht enorm viel gebloggt, aber vieles von dem, was ich hier veröffentlicht habe, lag mir wirklich am Herzen. Deshalb fällt mir die Auswahl von nur drei Artikeln tatsächlich etwas schwer …

Um aber am Anfang anzufangen: Der auf zwei Blogposts aufgeteilte Artikel über meine kulinarischen Entdeckungen in Marseille (Marseille für Foodies Teil 1 und Teil 2) bedeutet mir viel, weil er von einem der für mich wichtigsten Ereignisse in diesem Jahr erzählt. Im Januar und Februar habe ich nämlich mal ausprobiert, welche Freiheiten mir die Freiberuflichkeit tatsächlich gibt, und bin mit meinem Laptop unter dem Arm nach Südfrankreich gereist, um von dort zu arbeiten.

Marseille Notre Dame de la Garde und Vieux Port

Notre Dame de la Garde grüßt zum Abschied über den Alten Hafen

Diese paar Wochen haben das ganze Jahr nachgewirkt: Es sind durch den Tapetenwechsel Ideen entstanden, von denen sich einige hoffentlich nach und nach realisieren lassen, und ich habe die eine oder andere spannende Geschichte entdeckt – eine davon, die über eine Teefabrik, die sich von der Tochter eines internationalen Konzerns in eine Arbeiterkooperative verwandelt hat, erschien dann übrigens nicht hier im Blog, sondern in dem Magazin Biorama; der Artikel „Die Teerebellen“ ist inzwischen online nachzulesen.

Vor allem aber habe ich in Marseille die Erfahrung gemacht, wie gut es tut, die Leine mal etwas lockerer zu lassen. Denn dort konnte ich es mir viel leichter gönnen, mal eine ausgedehnte Mittagspause mit einem Kaffee vor einer Bar in der Sonne zu machen – habe aber auch festgestellt, dass ich danach viel beschwingter weiterarbeiten konnte. (Ach was!) Eine Erkenntnis, die ich mir seitdem zu bewahren versuche. Marseille war ein Erlebnis, in jeder Hinsicht.

Marktstand Cours Julien

Als zweiten Highlight-Artikel in diesem Jahr wähle ich einen, der in doppelter Hinsicht wichtig war. Zum einen, weil es darin um die Zukunft unserer Ernährung geht – dass mich dieses Thema umtreibt, dürfte ja schon durchgeklungen sein. Zum anderen bedeutete der Blogpost „Genuss, Revolutionen und Galettes“ für mich aber auch deshalb einen wichtigen Schritt, weil über ihm erstmals in diesem Blog der Hinweis „Werbung“ prangte – davor hatte ich bezahlte Kooperationen für mich immer ausgeschlossen.

Aber diese hier war ein großer Glücksfall: Es ging um die Ausstellung „Food Revolution 5.0“, die mich sowieso brennend interessierte, über die ich ohnehin bloggen wollte, und nun konnte ich das im Rahmen einer bezahlten Rezeptentwicklung tun, ohne mir in meine Meinung hineinreden lassen zu müssen. Eine Win-win-Situation, sozusagen. Trotzdem wird so etwas auch in Zukunft eine Ausnahme hier im Blog bleiben. Denn ich lasse mich zwar für Text bezahlen, aber hier im Blog schreibe ich als Privatperson. Soweit man das halt trennen kann …

Galette mit Kürbiscreme, gebratenen Äpfeln, Ziegenkäse

Und Spaß gemacht hat mir das Interview mit meiner Textkollegin Simone Harland zu der Frage, wie man eigentlich so übers Essen schreibt, dass den Leser*innen das Wasser im Mund zusammenläuft: „Die Kunst, mit Worten Appetit zu machen“. Schließlich geht’s da um das Handwerkszeug des Foodbloggens, und was könnte spannender sein? (Fragt die Foodbloggerin.)

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Unter den diesjährigen Bloghighlights nenne ich allen voran den Artikel zum zehnten Geburtstag eines Blogs, das von Anfang an eine der Säulen „meiner“ Foodblogosphäre war: Katharina Seisers Esskultur. Zum Zehnjährigen gab es dort einen Artikel mit lauter Lieblingsbildern, Lieblingslisten, Lieblingsthemen – eben allem, was Esskultur ausmachte und ausmacht. Auch für mich ausmacht. Und deshalb hoffe ich, dass es Kathas Blog noch lange, lange geben wird!

Zu einer zweiten Immer-wieder-Anlaufstelle hat sich in den letzten Jahren Johanna Bayers Blog Quark und so entwickelt. Warum, das zeigt beispielhaft der Artikel, in dem sie genüsslich eine Arte-Dokumentation über das Thema Milch auseinandernimmt: weil einfach so viel Schmu über das „Trendthema“ Essen verbreitet wird, sich Fakten dort so munter mit Postfaktischem mischen und weil es so wichtig ist, dass es Leute gibt, die regelmäßig an den gesunden Menschenverstand, das journalistische Handwerkszeug und die Regeln solider Recherche erinnern. So wie Johanna es zum Glück tut.

Und schließlich möchte ich ein Blogevent nennen, das Peter dieses Jahr im Blog Aus meinem Kochtopf ausgerichtet hat: Religionen der Welt kulinarisch. Hier war das mit der Inspiration ganz direkt und wörtlich zu nehmen: Das Event hat mich angestupst, mir endlich mal ein Thema vorzunehmen, das ich schon ewig auf dem Zettel hatte, nämlich jüdische Esstraditionen. Dazu soll es hier auf Dauer noch mehr zu lesen geben (ich müsste nur mal dazu kommen). Jedenfalls hat mir der Artikel dazu Spaß gemacht. Und auch wenn ich in meiner Umgebung eine gewisse Blogevent- und Blogparaden-Müdigkeit feststelle und ich mich selbst auch kaum an etwas beteiligt habe: Ein gutes Eventthema finde ich nach wie vor eine großartige Inspirationsquelle, mit dem Blog auch mal Wege zu erkunden, die ich selbst sonst nicht gehen würde. Insofern: Immer her mit den tollen Events!

4. Welches der Rezepte, die du 2017 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

„Gekocht“ ist hier zwar nicht der richtige Begriff, aber mit Sicherheit am häufigsten zubereitet wurde in meiner Küche in diesem Jahr der Asia-Coleslaw, der in meinem neuesten Kochbuch Zwei in der Küche enthalten ist und den ich mitsamt Buch hier im Blog vorgestellt habe. Und warum? Weil der Salat jetzt schon einen treuen Fankreis besitzt und ich bei allen möglichen Gelegenheiten gebeten wurde, diese knackig-säuerlich-salzige Asianummer beizusteuern.

Asia-Coleslaw

Foto: Julia Cawley/Lisa Nieschlag. Mit freundlicher Genehmigunng des Hölker Verlags

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2017 beschäftigt und warum?

Die Sache mit dem Fleischessen, die beschäftigt mich tatsächlich immer noch. Auch Monate, nachdem ich meinen Ernteanteil auf „mit Fleisch“ umgestellt habe, fällt es mir erstaunlich schwer, Woche für Woche in unserem Zwei-Personen-Haushalt 350 Gramm Fleisch in die Mahlzeiten einzubauen. Ich merke einfach, dass ich immer daran gewöhnt war, meine Kocherei um das Gemüseangebot herum zu planen und nie vom Fleisch her gedacht habe. Eine Umstellung, und aktuell sammeln sich im Tiefkühler die Fleischvorräte an. Aber es ist ja auch toll, dann zum Beispiel in großem Stil Suppenfleisch zu Rinderbrühe verarbeiten zu können!

Beschäftigt hat mich in diesem Jahr blogtechnisch der Domainumzug. Jetzt hat das Blog endlich die logische Heimat unter www.schmecktnachmehr.de gefunden, während es vorher ja die sperrige URL blog.punktkommatext.de hatte (allerdings immer schon eine Umleitung von schmecktnachmehr.de). Dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist, verdanke ich der tollen Ina Baumbach, die mir hinter den Kulissen hilft, den Laden am Laufen zu halten. Bleibt noch der optische Relaunch (mit allerhand Aufräumarbeiten vor und hinter den Kulissen), den ich mir schon für 2017 fest vorgenommen hatte, ohne ihn zu schaffen. Vielleicht ja 2018 …

Daneben denke ich gerade zum Ende des Jahres darüber nach, welche Rolle Blogs überhaupt noch spielen. Ausgelöst wurde das dadurch, dass ich allüberall die Klage lese, die Zugriffszahlen auf Blogs gingen zurück, und seit Facebook offenbar Posts von Seiten (im Gegensatz zu privaten Profilen) kaum noch im Stream der User anzeigt, stellt sich vielen die Frage: Wer liest uns eigentlich noch?

Das mit den Facebookseiten betrifft mich nicht so, denn ich habe nach wie vor keine für dieses Blog. Aber ich stelle bei mir selbst fest, dass der Stellenwert von (Food-)Blogs für mich abgenommen hat. Auch wenn ich mir mehrfach vorgenommen habe, wieder mehr bei anderen zu lesen und zu kommentieren: Ich fürchte fast, die Zeiten, in denen ich ein paar handverlesenen Blogs gefolgt bin und wirklich jeden einzelnen Artikel gelesen habe, der dort erschienen ist, die sind wohl vorbei.

Woran das liegt? So ganz sicher bin ich mir da selbst nicht. Zum einen wohl daran, dass es da draußen einfach zu viele wirklich großartige Blogs gibt – ich finde es schier unmöglich, selbst bei den tollsten auch nur ansatzweise dranzubleiben. Zum zweiten hat sich mein Online-Leseverhalten geändert: Ich steuere kaum noch direkt Websites oder Blogs an, sondern klicke meist nur noch auf Links, die mir jemand empfiehlt. Und zum dritten habe ich gerade zum Ende des Jahres viel mehr Zeit bewusst offline mit einem Buch auf dem Sofa verbracht und es enorm genossen. Mehr Buch- und weniger Onlinezeit nehme ich mir auch für 2018 vor.

Vielleicht ist mein Verhalten da ja typisch? Vielleicht müssen wir alle damit leben, dass es immer weniger echte Fans und treue Leser*innen gibt (aber es gibt noch welche, das merke ich und bin enorm dankbar dafür!). Vielleicht muss sich künftig jeder einzelne Blogartikel, den wir veröffentlichen, noch stärker für sich genommen behaupten können, und das in einer enormen Menge anderer guter Blogartikel. Mal sehen.

Umso schmerzlicher vermisse ich übrigens die Schmausepost, die mir die letzten Jahre zuverlässig die Perlen aus all den Texten zum Essen und Kochen herausgepickt und als Links präsentiert hat. Sie ist offenbar in die ewige Sommerpause entschwunden. Wie gut, dass es  die Linksammlung „Melas Montag“ im Blog meiner Textkollegin Melanie Kirk-Mechtel gibt: kurz und fundiert kommentierte, immer spannende Links zu Ernährungs- und Kommunikationsthemen. So etwas hilft mir enorm, den Überblick über Themen und Trends zu behalten.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Da muss ich noch mal zurückblicken auf die Wochen in Marseille, in denen ich mich durch diverse afrikanische Küchen probiert habe. Ein paar Erkenntnisse dazu habe ich verbloggt: Reinschmecken in Afrikas Küchen.

Tischschmuck

Aber zu dem Thema gibt es noch sehr, sehr viel zu entdecken! Hähnchen Yassa habe ich inzwischen auch zu Hause nachgebaut, ein entsprechender Blogartikel schlummert als Entwurf noch auf dem Rechner … Vielleicht schaffe ich es ja 2018, ihn online zu bringen.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Tut mir leid: Ich muss passen; meine Statistik verrät mir keine lustigen Suchbegriffe. Ich merke nur, dass offenbar immer noch und immer mehr Leute zu mir kommen, die wissen möchten, wie man Rezepte professionell und möglichst unmissverständlich formuliert und bei meiner Anleitung zum Rezepteschreiben landen. Aber ich bin gespannt auf die lustigen Suchbegriffe der anderen!

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2018?

Mit großen Vorsätzen halte ich mich dieses Jahr zurück: Ich habe  gemerkt, dass es mir 2017 guttat, den Druck rauszunehmen und einfach zu bloggen, wenn mir danach war oder mir ein Thema auf den Nägeln brannte. Keine Vorgaben mehr à la „einmal pro Woche mindestens“, und wenn ich es auch 2018 nicht schaffe, eine bessere Foodfotografin zu werden, dann ist es halt so.

Umso glücklicher bin ich, dass mir trotzdem immer noch Leser*innen treu bleiben. Ein Dank an euch alle, die ihr immer wieder vorbeikommt, lest und hier oder auf anderen Kanälen kommentiert! Das ist wirklich großartig.

Ich wünsche mir einfach, dass im kommenden Jahr hier ein paar Artikel erscheinen, von denen ich in der nächsten Foodblogbilanz sagen kann: Ja, sie lagen mir am Herzen. Und dass diese Artikel ein paar Leserinnen und Leser finden, dass ich darüber mit anderen ins Gespräch komme, dass ich vielleicht den einen oder die andere inspirieren kann. Das wäre schön.

Auf ein gutes Blogjahr 2018!

Auf diesen Foodblogs erscheint ebenfalls eine #foodblogbilanz17:

Leberkassemmel und mehr

Kathys Küchenkampf

Anna Antonia

Küchenlatein

Lieberlecker

S-Küche

Lapâtisserie

Feines Gemüse

Melanie Kirk-Mechtel

Moeys Kitchen

Nur mal kosten

Sanddorn & Seegras

Schöner Tag noch

Danielas Foodblog

Eat Train Be Fit

Pinch of Spice

Feed Me Up Before You Go-Go

Jessis Schlemmerkitchen

Magentratzerl

Wallygusto

1 x umrühren bitte aka Kochtopf

Volker kocht

Münchner Küchenexperimente

Giftige Blonde

Zimtkringel

Die Kunst des Backens

Brittas Kochbuch

Der magische Kessel

Löffelgenuss

Backen mit Leidenschaft

Evchen kocht

Alice im kulinarischen Wunderland

Einfach leicht

Et Tring kocht

Mein wunderbares Chaos

Chestnut & Sage

Brotwein

Gut essen in München

BakingLifeStories

Greenway 36

Gerne kochen

Backschwestern

Küchenwiesel

Lunch for One

Barbaras Spielwiese

Jenny is baking

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30 Gedanken zu “Das Jahr im Blog: #foodblogbilanz17

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  2. Pingback: Ein kleiner Jahresrückblick auf 2017: #foodblogbilanz2017 - Jessis Schlemmerkitchen.de

  3. Sabrina

    Ein schöner Rückblick! Und die Idee, als Freiberufler*in einfach mal den Schreibtisch ein paar Monate in ein anderes Land zu versetzen, finde ich großartig! Vielleicht sollte ich mir das für 2018 zum Vorbild nehmen.
    Komm gut ins neue Jahr!
    Liebe Grüße
    Sabrina

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  6. Dani Leberkas

    Danke, Sabine wieder für die Bilanz! Ich musste grinsen, dass bei dir Marseille so wichtig war in diesem Jahr. Reisen haben ich die letzten Jahre auch stark geprägt.
    Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  7. Julia vom Foodblog Löffelgenuss

    Liebe Sabine!
    Wow, ein sehr interessanter, intensiver Rückblick, vielen Dank dafür!
    Spannend finde ich deine Gedanken unter Punkt 5: Ich habe auch das Gefühl, dass sich in der (Food)bloggerwelt etwas verändert hat, könnte es aber gar nicht so genau beschreiben… Ich hatte die letzten 1,5 Jahre nur wenig Zeit, mich im (kulinarischen) Netz rumzutreiben – statt Foodblogs gab’s bei mir eher Mama-Blogs ;-)
    Jetzt fange ich gerade an, das ein bisschen nachzuholen und habe mir für 2018 vorgenommen, etwas professioneller zu werden (v.a. was das Design und die Technik im Blog angeht) und etwas mehr Aufmerksamkeit für meinen Blog zu bekommen (also mehr im Social Web aktiv sein). Wenn ich jetzt deine Zeilen so lese, hört sich mein Vorsatz fast schon naiv an, als sei ich damit ein paar Jährchen zu spät.
    Nun ja, mal sehen, ich habe jetzt – auch Dank deiner Aktion hier – auf jeden Fall wieder Lust aufs Netzwerken und Stöbern rund um das Thema Food.
    In diesem Sinne auf ein genussvolles Jahr 2018!
    Viele Grüße
    Julia

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Danke für den netten Kommentar! Ich weiß natürlich nicht, ob man sich jetzt alle Social-Media-Bemühungen von vornherein sparen kann/soll, aber das wirst du sicher feststellen. Auf jeden Fall schön zu lesen, dass du neue Lust aufs Bloglesen und Netzwerken hast. Mir geht es genauso, dass ich gerade beim Lesen all der Jahresrückblicke feststelle, wie viel es in anderen Blogs zu entdecken gibt. Und dass ich eigentlich Lust habe, mir dafür mal wieder mehr Zeit zu nehmen. Vielleicht kriege ich das ja doch mal in meine Tagesroutinen eingebaut.

  8. Pingback: Mein Jahresrückblick 2017 #foodblogbilanz - Brotwein

  9. Anna C.

    Liebe Sabine, vielen Dank wieder einmal fürs Erinnern, Zusammenfassen und Organisieren- und ein schönes erfreuliches Jahr 2018 dir und auch deinem Blog. Ich freu mich für dich, zu lesen wie Marseille deinen Umgangmit der Arbeit verändert und entspannt hat, und denke grade bei deinem blog- der Inhalt ist das wichtige, deine kritischen Blicke, das Nachdenken und Nachfragen, hat eine besondere Qualität. Deshalb- auf ein weiteres erfreuliches Blog-Jahr *pling*

  10. Tanja

    Hallo Sabine,

    vielen Dank für die Aufnahme in die Linkliste.
    Ich finde es immer wieder spannend, den eigenen Rückblick zu schreiben aber auch bei anderen zu luschern. Toll, daß Du Dir immer wieder die Arbeit machst.

    Ganz herzliche Grüße vom Niederrhein
    Tanja

  11. Pingback: Ein Jahr, ein Blog und ganz viel Spaß - meine #foodblogbilanz17 - BakingLifeStories

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