Der Geschmack von Georgien und Rezept für Wildkräuter-Walnuss-Paste (Pchali)

Blick über Uschguli in Georgien
Das swanetische Bergdorf Uschguli mit seinen uralten Wehrtürmen im Morgenlicht.
Dahinter ragt der Schchara auf (5201 m).

Nach Georgien wollte ich, seit ich zum ersten Mal georgisch gegessen habe. Und das war um den Jahreswechsel 1994/95 in St. Petersburg, wo ich zwei Freundinnen während ihres Russland-Studienjahres besuchte. Dort lernte ich, dass georgische Restaurants in Russland so was wie unsere Nachbarschaftsitaliener sind – so allgegenwärtig wie beliebt. Was es damals genau gab, weiß ich nicht mehr, aber es muss gemüselastig gewesen sein, denn wir waren damals weitgehend vegetarisch unterwegs. Dass es mich fasziniert hat, ist jedenfalls definitiv hängen geblieben.

Trockenbohnen und Frühlingszwiebeln auf dem Markt in Georgien
Die georgische Küche kennt jede Menge vegetarische Gerichte, und auf den Märkten gibt es Gemüse und Kräuter, Bohnen und Mais im Überfluss.

Ansonsten fiel mir bei dem Stichwort Georgien nur die Szene aus dem Roman Ali und Nino von Kurban Said* ein, in der die Familie der „schönen Georgierin“ Nino ein traditionelles Gastmahl (Supra) unter freiem Himmel abhält:

Vor mir saß Ninos Vater, der als Tamada nach den strengen Regeln des einheimischen Zeremoniells die Feier leitete. Er hatte glänzende Augen und einen dichten schwarzen Schnurrbart im rötlichen Gesicht. In seiner Hand hielt er einen Kelch und trank mir zu. Ich nippte am Glas, obwohl ich sonst nie trinke. Aber es ist unhöflich, nicht mitzutrinken, wenn der Tamada es verlangt.
[…]
Hammelbraten auf Spießen wurde gereicht. Wieder und wieder füllten sich die Becher. Die georgische Lebensfreude ergoß sich über den Wald.

Kurban Said, Ali und Nino

Gute Küche, Lebensfreude, ach ja, und von wunderbarer Natur hatte ich auch gehört. Ich wollte nach Georgien.

Skulptur Ali und Nino mit Vollmond
In Batumi erinnert eine Skulptur von zwei Liebenden an den Roman “Ali und Nino” von Kurban Said.

Mit dem Rucksack durch Georgien

Es sollte bis 2018 dauern, bis ich endlich auf dem Flughafen von Tbilissi landete. Ein paar Befürchtungen hatte ich schon, die Reise könnte die in rund 25 Jahren durch Erinnerungen, Reiseberichte und Kochbücher genährten Erwartungen vielleicht nicht einlösen.

Völlig unbegründet.

Autorin mit Wanderstöcken im Hohen Kaukasus
Gerade noch am Kieselstrand des Schwarzen Meeres, zwei Tage später auf knapp 3000 Metern im Hohen Kaukasus.

In unserem Reisetagebuch habe ich notiert: „Georgien ist, wenn die Rezeptionistin Nino heißt und die Kellnerinnen Medea und Tamar.“ Nino nach der Heilerin, die das Christentum schon im 4. Jhd. nach Georgien brachte und dafür heiliggesprochen wurde. Medea wie die Königstochter des antiken Kolchis, im heutigen Georgien gelegen, die Jason zum Goldenen Vlies verhalf. Und Tamar wie die Herrscherin über Georgien im Goldenen Zeitalter um 1200. Drei Frauen, denen man in Georgien häufig begegnet – nicht nur auf Namensschildern.

Fresko mit Königin und König
Königin Tamar auf einem Fresko aus dem 12. Jhd. Felsenkloster Wardsia, Georgien.

Ich greife mal die Formulierung im Tagebuch auf: Georgien ist … ja, wie? Was ist nach fast zwei Jahren hängen geblieben von der Reise in dieses kleine Land im Kaukasus?

Georgien ist … wenn du aufpassen musst, die vielen Orchideen nicht zu zertreten, und dich auf Bergwiesen Schmetterlinge umflattern.

Georgien ist … wenn spontaner Gasthausgesang gekonnt mehrstimmig erklingt (das klang ein bisschen wie in diesem Video).

Georgien ist … wenn an jedem offiziellen Gebäude neben der georgischen auch die Europaflagge weht und man gleichzeitig an Straßenständen problemlos Stalinbüsten kaufen kann.

Georgien ist … wenn die Fahrer der öffentlichen Kleinbusse auf der Schnellstraße mit Karacho ständig um seelenruhig dastehende Kühe, Schweine oder Hühner herumkurven und sich dabei offenbar auf den Beistand der Heiligen Nino verlassen, deren Ikone regelmäßig am Armaturenbrett klebt.

Georgien ist … wenn in Tbilissis Altstadt die Häuser mit ihren hölzernen An- und Vorbauten in sich zusammensinken und gegenüber der neue, glasbekuppelte Präsidentenpalast leuchtet.

In der Altstadt von Tbilissi.

Georgien ist … wenn in supermodernen Bürger*innenzentren alle Anliegen selbstverständlich elektronisch erledigt werden können, aber manche Gebirgsdörfer nur zu Pferd erreichbar sind.

Und Georgien ist definitiv, wenn man wirklich überall hervorragendes Essen bekommt und selbst ganz einfache Sachen in den kleinsten Lokalen grandios schmecken.

Käsefladen Chatschapuri auf einem Tisch mit eingelegten Gemüse
Chatschapuri, das Käsefladenbrot, gibt es in unzähligen Varianten. Dazu wird gern Sauergemüse serviert.

Deshalb musste ich einfach bei der kulinarischen Weltreise von Volker mampft mitmachen, die diesen Monat Georgien besichtigt.

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Georgien

Georgien auf der Zunge

Und wie schmeckt Georgien? Nach frischen Kräutern, vor allem Estragon und Koriander. Nach Korianderkörnern und gemahlenem Schabzigerklee – ein sehr typischer Geschmack, der ein bisschen an den verwandten Bockshornklee erinnert, aber noch blumig-würziger ist. Georgien schmeckt nach Granatapfel und nach grünen Pflaumen, die der Tqemali-Sauce ihre fruchtige Säure geben.

Teller mit Kräutern und Radieschen
Gehören bei einer georgischen Mahlzeit oft mit auf den Tisch: frische Kräuter, Frühlingszwiebeln und Radieschen zum So-Knabbern.

Und Georgien schmeckt immer und immer wieder nach Walnüssen. Ich habe noch nie irgendwo so viele Walnussbäume gesehen wie dort. Als ich auf der Reise Medea. Stimmen von Christa Wolf* wiederlas, begegnete mir der Nussbaum gleich zu Beginn. Medea erinnert sich im Exil an ihre kolchische Heimat:

Da hast du neben mir gesessen, Mutter, und wenn ich den Kopf drehte, so wie jetzt, sah ich die Fensteröffnung, wie hier, wo bin ich, da war doch kein Feigenbaum, da stand doch mein geliebter Nußbaum. Hast du gewußt, daß man sich nach einem Baum sehnen kann, Mutter […]

Christa Wolf, Medea. Stimmen

Auf dem Markt in Kutaissi haben wir Stände gesehen, die nichts anderes anbieten als Walnüsse in den unterschiedlichsten Qualitäten. Die hellsten und teuersten werden extra von einer Lampe angeleuchtet, um noch heller (und teurer) auszusehen.

Marktstand mit Walnüssen

Wer vegetarisch lebt, hat in Georgien keine Probleme, hervorragend zu essen. Auch Veganer*innen finden etwas. Aber wer unter einer Walnussallergie leidet, sollte das Land von der Liste der Reiseziele streichen. Walnüsse kommen in Salatdressings, in dicke Saucen für Fleisch, als Füllung in Auberginenröllchen, in Gebäck aller Art. Und sie stecken natürlich in Pchali.

Pchali: georgische Walnuss-Gemüse-Paste

Mehrere Sorten Pchali auf einem Teller, dazu Brot und Sauergemüse
Pchali aus Lauch, Spinat, Rote-Bete-Blättern und Auberginen-Walnuss-Röllchen, dazu Sauergemüse mit den typischen Dschondscholi-Blüten

Pchali ist die deutsche Transkription, in Georgien selbst begegnet einem das Gericht meist in der englischen Umschrift als „Pkhali“ – also jedenfalls auf mehrsprachigen Speisekarten. Die georgische Sprache hat ja eine eigene, wunderschön verschnörkelte, aber für mich leider vollkommen unlesbare Schrift. Gesprochen wird der Name jedenfalls mit unserem Rachen-„ach“-Laut. Gemeint ist eine Zubereitung aus mal fein püriertem, mal grob gehacktem Gemüse mit Walnüssen. Pchali gehört zu einem georgischen Gastmahl (Supra) dazu und kommt gleich zu Anfang auf die Tafel. Es deshalb als Vorspeise zu bezeichnen ist trotzdem etwas irreführend, denn man isst während des gesamten Festmahls davon. Und in den meisten Restaurants in Georgien haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Gerichte ohne erkennbare Reihenfolge aus der Küche kamen – einfach, wenn sie halt servierfertig waren.

Pchali wird aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten gemacht. Wir haben welches gegessen aus Möhren, grünen Bohnen, Lauch, Spinat, Roter Bete, Rote-Bete-Blättern und ganz zum Schluss der Reise in der fantastischen kleinen Weinbar Gvimra in Tbilissi eine Version aus Wildkräutern.

Womit wir beim Rezept des heutigen Tages wären („Endlich!“, hör ich euch seufzen). Denn ein Wildkräuter-Pchali wollte ich für dieses Blogevent nachbasteln – wann wäre die Zeit dafür, wenn nicht jetzt?

Der wichtigste Tipp für georgisches Pchali

An Pchali habe ich mich schon vor dem Georgienurlaub ein-, zweimal versucht, nach Rezepten von Nana Ansari aus ihrem Buch Die georgische Tafel*; ziemlich runterskaliert, denn die Mengen in den meisten georgischen Kochbüchern sind nicht auf eine Mahlzeit für zwei oder vier berechnet, sondern auf die Verhältnisse georgischer Supras, bei denen viele Gäste einen ganzen Abend lang eine solide Unterlage für den Wein brauchen.

Drei georgische Kochbücher
Die drei Kochbücher, aus denen ich für die georgische Küche schöpfe.

Jedenfalls waren meine Pchali-Ergebnisse okay, aber nicht überwältigend. Was man auf keinen Fall Nana Ansari zum Vorwurf machen kann! Das Buch ist super, nicht nur deshalb, weil darin die Supra-Tradition beleuchtet wird. Das Problem: Ich hatte die Anweisung, die Walnüsse durch den Fleischwolf zu drehen, für mich übersetzt in: Walnüsse in der Mandelmühle mahlen. Es war mir einfach zu umständlich, für 100 Gramm Walnüsse den Fleischwolfaufsatz auf die Küchenmaschine zu montieren.

Was ich bekam, war zerkleinertes Gemüse, das durch die geriebenen Walnüsse nicht zusammengehalten wurde – keine Chance, damit die typischen Nocken zu formen. Begriffen habe ich den Irrtum erst durch die Beschreibung in dem Kochbuch Supra. Ein Fest der georgischen Küche* von Tiko Tuskadze. Dort heißt es nämlich in den Pchali-Rezepten:

Die Walnüsse in der Küchenmaschine zu einer sehr feinen Paste verarbeiten. Sie sollte klebrig-glatt und nicht mehr körnig sein (dies kann bis zu 5 Minuten dauern).

Tiko Tuskadze, Supra. Ein Fest der georgischen Küche

Das war die entscheidende Information und ist meines Erachtens der wichtigste Tipp, um Pchali vernünftig zuzubereiten: so lange mixen, bis das Öl aus den Nüssen austritt und den Walnusspuder in eine Walnusspaste verwandelt. Die wiederum bindet das zerkleinerte Gemüse, und nur so bekommt das Pchali die typische Konsistenz (und den typischen Geschmack).

Zur Paste pürierte Walnüsse in einer Schüssel

Auch in dieser Version mit Wildkräutern – bei mir war es eine Mischung aus Brennnesseln, Sauerampfer, Rote-Bete-Blättern, Rauke und Hirschhornwegerich, ergänzt durch Spinat. Hinzu kommen noch, wie bei so gut wie allen Pchali-Rezepten, Frühlingszwiebeln und Koriandergrün (das man auch durch Petersilie ersetzen kann).

Zum Würzen habe ich Chmeli-Suneli (Khmeli-Suneli) verwendet. Diese typische georgische Gewürzmischung besteht aus Koriander, Ringelblumenblüten (die Tourist*innen gern als „georgischer Safran“ untergejubelt werden) und Schabzigerklee. Meine habe ich mir aus Georgien mitgebracht. Ich weiß – zwei Jahre her und Gewürze verlieren Aroma und so. Aber glaubt mir: Wenn ich meine Nase hineinhalte, ist da noch reichlich Wumms. In meiner Mischung hat von Anfang an der Koriander dominiert, weshalb ich anstelle von Chmeli-Suneli im Rezept gemahlenen Koriander angegeben habe – das Ergebnis dürfte sehr ähnlich sein. Und sowieso sollen in diesem Fall ja die Wildkräuter für Aroma sorgen.

Wildkräuter und andere Zutaten für Pchali

Ich hatte, als ich mein Wildkräuter-Pchali gebastelt habe, sowohl Die georgische Tafel von Nana Ansari als auch Supra von Tiko Tuskadze in der Küche liegen, beide aufgeschlagen beim jeweiligen Rezept für Spinat-Pchali. Die habe ich eher als groben Anhaltspunkt genommen. Meine Portion ist weniger als halb so groß (ich habe gerade keine Supra geplant!), dafür aber doppelt so walnussig. Und wirklich köstlich! Probiert es aus – es ist relativ schnell gemacht und bringt tatsächlich den Geschmack Georgiens auf die Zunge.

Wildkräuter-Pchali auf Teller angerichtet

Rezept für Wildkräuter-Pchali

Für 4 Personen als Vorspeise (mit Brot)
Zubereitungszeit: ca. 20 Min. (+ mind. 2 Std. im Kühlschrank zum Durchziehen)

Zutaten

  • 500 g Grünzeug (eine Mischung aus Brennnesseln, Spinat, Rauke, jungen Rote-Bete-Blättern, Sauerampfer und Hirschhornwegerich; nehmt einfach, was ihr bekommt)
  • 150 g Walnusskerne
  • 1 kleines Bund Koriandergrün
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL gemahlener Koriander (oder die georgische Gewürzmischung Chmeli-Suneli)
  • 1 Msp. Chilipulver (oder mehr, nach Belieben)
  • Salz
  • nach Belieben: Granatapfelkerne zum Garnieren
  1. Das Grünzeug waschen und allzu grobe Stiele abschneiden. In einem großen Topf reichlich Wasser aufkochen, das Grünzeug hineingeben und 1 Minute kochen lassen, sodass es zusammenfällt. In ein Sieb abgießen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Walnusskerne im Mixer oder in einer Küchenmaschine mit Schneidmesser (ein Pürierstab ist hier weniger geeignet) fein zerkleinern und weitermixen, bis das Öl austritt und aus dem Walnusstaub eine glatte Paste wird. Das dauert mehrere Minuten, und man muss zwischendurch immer wieder Walnüsse von den Wänden des Gefäßes kratzen. Die Paste in eine Schüssel geben.
  3. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und mitsamt den zarten Stängeln hacken (allzu fein muss es nicht sein).
  4. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Mit dem Koriandergrün zur Walnusspaste geben. Die Knoblauchzehe schälen und durch die Presse dazudrücken (oder mit etwas Salz im Mörser zerdrücken und dann zugeben).
  5. Essig, Koriander, Chilipulver und 1 TL Salz in die Schüssel geben.
  6. Das abgekühlte Grünzeug gut zwischen den Händen ausdrücken und mit dem Messer sehr grob schneiden. Und jetzt die Ärmel hochkrempeln und alle Zutaten mischen – und zwar mit den Händen. Abschmecken: Salz? Essig? Das Pchali darf ruhig kräftig gewürzt sein. Und dann in den Kühlschrank damit! Es schmeckt nämlich noch viel besser, wenn es ein paar Stunden (oder über Nacht) durchziehen durfte.
  7. Zum Servieren entweder ganz klassisch mithilfe von zwei Esslöffeln aus der Paste Nocken formen und auf einen Teller setzen. Oder das Pchali einfach in eine hübsche Schüssel füllen. Wer mag, streut noch ein paar Granatapfelkerne darüber.

Dazu gibt es Brot. Auch wenn das hier natürlich nicht warm aus einem Erdofen kommt wie in Georgien.

Ob ich noch mal nach Georgien kommen werde? Ich weiß es nicht. Aber auch in Hamburg werde ich mich immer wieder dort hinkochen, so viel steht fest.

Ihr möchtet noch ein bisschen mehr georgische Küche kennenlernen? Dann schaut doch bei den anderen Teilnehmer*innen der Kulinarischen Weltreise vorbei:

Backmaedchen 1967: Chatschapuri georgisches Käsebrot
Turbohausfrau: Georgischer Käsefladen – Chatschapuri adschraruli und Georgische Melanzaniröllchen mit Walnussfülle – Badrijani Nigvzit
Küchenlatein: Chartscho – Scharfe georgische RindfleischsuppeGeorgischer Kirschkuchen und Georgischer Kidneybohneneintopf mit fermentiertem Rotkohl
Fränkische Tapas: Tschurtschchela und (adscharisches) Chatschapuri
Pane-Bistecca: Shkmeruli – Georgisches Huhn in Milch gekocht,  Khinkali – Georgische Dumplings und  Georgische Auberginen/Badridschani
Mein wunderbares Chaos: Chinkali – Teigtaschen aus Georgien
Chili und Ciabatta: Schqmeruli – georgisches Milch-Knoblauch-Hähnchen und ein Bohnen-Paprikasalat, Mzwadi – georgische Grillspieße, gebratene Tomaten mit Walnüssen und Zucchini mit Knoblauch-Joghurt,  Chanakhi – georgischer Lammeintopf mit Aubergine, Georgisches Lobiani – eine Art Chatchapuri mit Bohnenfüllung und  Pkhali – Rote Bete-Paste, Spinatpaste und ein nussiger Tomaten-Gurken-Salat
Zimtkringel: Adzhika – scharfe Würzpaste
Magentratzerl: Chartscho – Rindfleischeintopf in Walnusssauce und Ossetische Hefeteigfladen mit Spinat und Käse
Volker mampft: Chashushuli
Brittas Kochbuch: Georgischer Apfelkuchen, Tschanachi aus dem Slow Cooker, Odschakhuri und Chatschapuri und georgischer Salat mit Walnusspaste
Coffee2Stay: Satsivi mit süßem Pilav-Reis
Brotwein: Mzwadi – Georgische Schaschlik-Spieße vom GrillSpinat mit Walnuss – Spinatsalat georgischer ArtRote-Bete-Salat mit Walnuss auf georgische ArtChartscho – Georgischer Fleisch Eintopf und Chatschapuri – georgische Käse-Brot-Fladen
The Gourmet Apron: Rezension: Olia Hercules – Kaukasis – Eine kulinarische Reise durch Georgien und Aserbaidschan
Küchenmomente: Gozinaki – Süßes aus Georgien
Fliederbaum: Kalte Walnuss-Granatapfel Sauce zu gebratener Forelle

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26 Gedanken zu “Der Geschmack von Georgien und Rezept für Wildkräuter-Walnuss-Paste (Pchali)

  1. Pingback: Chartscho – Scharfe georgische Rindfleischsuppe - kuechenlatein.com

  2. Volker

    Hallo Sabine,

    schön Dich als Teilnehmer dabei zu haben. Das Rezept rückt bei so viel Erzählung ja fast in Hintergrund, obwohl ich seit gestern auch ein Pchali Fan bin.

    Aber der Reisebericht macht soviel Lust auf Georgien das ich gleich Mal nach Flügen (aka Film in irgendwelchen Mediatheken) schauen muss.

    Der wirkliche Besuch wird wohl noch dauern, wenn ich hoffentlich nicht so lange wie bei Dir.

    Aber vorher freue ich mich auf einen Besuch im georgischen Restaurant in Hamburg. Konntest Du das Suliko zufällig schon testen?

    Schöne Grüße
    Volker

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Danke dir fürs Ausrichten des Events! Im Suliko haben wir schon mehrfach sehr gut gegessen, und wir hatten bei den Besuchen den Eindruck, dass sich da durchaus auch die georgische Community Hamburgs zum Essen einfindet. Hoffentlich kannst du es bald einmal ausprobieren! Falls du ernsthaft eine Georgienreise erwägst: Von Hamburg aus würde ich nächstes Mal einen der Direktflüge Berlin – Kutaissi nehmen, statt mit Zwischenstopp nach Tbilissi zu fliegen. In Tbilissi kommt man fast immer spätnachts an, und Kutaissi eignet sich als Ausgangspunkt für eine Reise auch bestens. Und noch ein Filmtipp: “Die langen hellen Tage”. Jetzt bin ich aber erst mal gespannt auf die kulinarischen Georgienreisen der anderen Eventteilnehmenden!

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  4. Ronald

    Hallo Sabine,
    nicht nur Deine Wildkäuter-Walnuss-Paste hat Geschmack auf Georgien gemacht.
    Danke für die tollen Bilder und das Du uns mitgenommen hast auf Deiner Georgienreise. Georgien steht nun auf meiner Wunschliste als Reiseland ganz oben.
    Vielen Dank und ich bin schon gespannt auf Deinen nächsten Beitrag.

  5. Maike Claußnitzer

    Was für ein schöner Reisebericht in Wort und Bild voller Entdeckungen und Kontraste (zarte Orchideen vs. Stalinbüsten)! Dein Pchali-Rezept werde ich mir gleich einmal abspeichern, denn da ich ein großer Fan von Bärlauch-Walnuss-Pesto bin, kann ich mir vorstellen, dass auch diese Walnusspastenvariante lecker schmeckt.

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  9. Anna C.

    Außer dem koriander würde mir diese Paste bestimmt auch supergut schmecken….. und ein Buch das voller Georgien und voller Frauen steckt: Das achte Leben – für Brilka von Nino (!) Haratschwili , das macht auch Lust auf Land und küche.

    1. Sabine Schlimm Artikel Autor

      Um den Koriander kommt man in Georgien auch nur schwer herum – umso besser, wenn du das Pchali zu Hause und nach Gusto machen kannst!

      “Das achte Leben” habe ich auch verschlungen und fand es spannend. Aber obwohl es natürlich voller georgischer Geschichte steckt, habe ich dort nicht so viel von der Atmosphäre des Landes mitbekommen. Und von der Küche eigentlich nur Schokolade ;-) Aber natürlich trotzdem ein spannendes Buch!

  10. Sabine

    Liebe Sabine,

    was für ein schöner Beitrag! “Das achte Leben” liegt seit einigen Tagen mit seinen letzten 20 Seiten hier, die ich partout nicht lesen will, weil es dann zu Ende ist. Auch wenn es für die georgische Küche keine bahnbrechenden Erkenntnisse mit sich bringt, hat es mir einen guten Eindruck von der georgischen Mentalität vermittelt. Mal schauen, vielleicht mache ich mir zum feierlichen Lesen des Endes diese leckere Paste.
    Herzliche Grüße aus Krefeld
    Sabine

  11. Conny

    Liebe Sabine,
    das klingt nach einem ungeheuer spannenden Land, das ich jetzt unbedingt erkunden möchte. Danke, dass Du Deine Eindrücke hier für uns festgehalten hast.
    Herzlichst, Conny

  12. Britta Koch

    Liebe Sabine,

    vielen, vielen Dank fürs Mitnehmen auf die Reise ins Land Deiner Träume.
    Man merkt beim Lesen, wie sehr Du Georgien in Deinem Herzen hast.
    Da tritt das Rezept fast in den Hintergrund.

    Ich drücke Dir von 💖en die Daumen, dass Du zurückkehren kannst.

    Liebe Grüße
    Britta

  13. Pingback: Mzwadi - Georgische Schaschlik Spieße vom Grill - Brotwein

  14. Sylvia von Brotwein

    Ein wirklich schöner Bericht! Und es hat mir ein besseres Verständnis von den Pasten gebracht. Gerade auch weil die Mengen im Kochbuch ja auch so ungeheuer riesig waren, das dort aber nicht erklärt wurde. Lieben Gruß Sylvia

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